Anita Tóth

Dipl. Physiotherapeutin

Viele Leute haben zur Zeit Probleme oder Beschwerden mit ihrem Körper, die mehr oder weniger zu Lebenseinschränkungen führen. Man geht zum Arzt und Therapeuten, um die Auslöser zu entdecken und sich richtig behandeln zu lassen. Deswegen sind wir verantwortlich für diejenige, die unsere Hilfe brauchen.

Wir stellen die Anamnese gemeinsam fest, besprechen das Ziel der Therapie und arbeiten natürlich die ganze Zeit auch zusammen. Ich verwende sowohl passive Techniken (wie Manuelle Therapie, Faszientherapie, Triggerpunkt Therapie), als auch aktive Methoden, ebenso präventiv wie nachsorglich, z.B. nach einer Bandscheibenoperation. Mein Ziel ist, Menschen so individuell wie möglich zu therapieren, um bestmöglich auf die spezifischen Probleme einzugehen.

Physiotherapie ist heutzutage vielfältig, wie auch meine Interessen. Vom Anfang an wollte ich viele, unterschiedliche Therapieformen lernen, sodass auch mein Blickwinkel breiter wird. Ich habe schon einige Fortbildungen in den letzten Jahren besucht, mein Durst auf die medizinische Wissenschaft ist jedoch noch immer nicht weniger geworden.

 

 

Zusatzausbildungen / Therapieangebote:

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie dient in der Medizin zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven); sie ist der von Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführte Teil der Manuellen Medizin (aus Anlage zum Vertrag gemäß §125 SGB V über die Versorgung mit physiotherapeutischen Leistungen). Sie beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken. In alternativmedizinischen Behandlungsformen darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen.

Kinesio Taping

Die Kinesio Taping Methode® von Dr. Kenzo Kase ist eine gezielte Tape-Technik, um den natürlichen Heilungsprozess des menschlichen Körpers zu stimulieren und zu unterstützen.

Schwerpunkte sind unter anderem: Schmerzbehandlung und Verbesserung desBewegungsgefühls, mögliche Verbesserung der Körperhaltung und vieles mehr.

Gleichzeitig bietet die KinesioTaping® Methode der Muskulatur und den Gelenken Stabilität ohne Bewegungseinschränkung.

  Die Kinesio Taping® Methode entspricht einer sanften und erweiterten Manipulation. So verlängert sie den Effekt der manuellen Therapie und entspricht den klinischen Ansprüchen und Standards.

McKenzie-Konzept

In den Sechzigerjahren entwickelte der neuseeländische Physiotherapeut Robin McKenzie eine eigene Methode zur Untersuchung und Behandlung von Wirbelsäulenschmerzen.

Der Erfolg des McKenzie-Behandlungskonzeptes hat großes Interesse bei Forschern in vielen Teilen der Welt hervorgerufen. Es ist eines der am besten erforschten Systeme zur Diagnostik und Therapie von Beschwerden der Wirbelsäule.

Die therapeutischen Ziele sind:

Aufklärung der Patienten

Schmerzbeseitigung und Zurückerlangen der Beweglichkeit

Erstellung von individuellen Selbstbehandlungsprogrammen zur Verhütung von Rückfällen 

Verhinderung von langwierigen Beschwerden

Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Schroth

Die Schroth-Skoliosebehandlung – benannt nach der Begründerin KatharinaSchroth–ist eine physiotherapeutische Methode, welche umfassend und mehrdimensional an der Wirbelsäule ansetzt.

Verbunden mit einer bestimmten Atemform werden dreidimensionaleKorrekturstellungen erarbeitet, welche es zu kräftigen und zu festigen gilt.

Die jeweiligen Übungen werden dabei von der Physiotherapeutin/dem Physiotherapeuten individuellangepasst. Da sich die Skoliose im Wachstum verschlechtern kann, ist eine optimale Skoliose-Therapie meist als Langzeittherapie gestaltet.

Zielesind die individuell möglichst optimale Aufrichtung der Wirbelsäule sowie die Verhinderung einer weiteren Krümmungszunahme und der damit verbundenen negativen Folgeerscheinungen wie Schmerzen, Funktionseinschränkungen der inneren Organe und Bewegungseinschränkungen.

Um diese Ziele zu erreichen ist es unbedingt notwendig die erlernten Übungen auch selbständigundregelmäßig durchzuführen undindenAlltagzuintegrieren. Nur so kann ein Therapieerfolglangfristig gewährleistet werden.

Nervenmobilisation

Technik der manuellen Medizin zur Wiederherstellung der Neurodynamik. Der betroffene Nerv wird durch Beugung der entsprechenden Gelenke in gerade noch schmerzfreie Dehnung gebracht u. dann von proximal entspannt. Durch wiederholte kleine Bewegungen des distalen oder proximalen Gelenkes (bis zum Auftreten leichter Dehnschmerzen) wird der Nerv gegen Unterlage oder Hüllstrukturen verschoben. Anw.: z.B. zur Adhäsionsprophylaxe nach Bandscheiben-Op. oder bei peripheren Nervenläsionen.

FDM – Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos

Die Faszien sind Teil des menschlichen Bindegewebes und bilden das Grundgerüst des menschlichen Körpers. Werden diese Faszien durch eine Verletzung, einen Unfall oder durch die tägliche Belastung beeinträchtigt, können Schmerzen und Funktionseinschränkungen entstehen.

Die praktische Anwendung des Fasziendistorsionsmodells (FDM) ermöglicht die rasche Therapie dieser Beschwerden.  Durch eine gezielte Untersuchung werden die auslösenden Faktoren festgestellt und durch den geschulten FDM-Therapeuten mit speziellen Handgriffen korrigiert.

Triggerpunkt Therapie

Triggerpunkttherapie ist eine Behandlungstechnik, die ursprünglich von 2 amerikanischen Ärzten entwickelt wurde. Vor etwa fünf Jahrzehnten haben sie entdeckt, dass unter Stress gewisse Überleitungsstellen zwischen den Nerven und den Muskeln erkranken können, so dass sich im Muskel bestimmte Fasern verkrampfen und verkürzen. Diese empfindlichen Stellen in einem verspannten Muskelstrang werden als Triggerpunkte bezeichnet. Das wort Trigger bedeutet Auslöser.

Diese manuelle Behandlungstechnik unterscheidet sich im Wesentlichen von anderen Therapieformen dadurch, dass der Ort des Schmerzes und der Ort, wo behandelt wird, meist nicht identisch sind.

Die gute Nachricht ist, dass die erkrankten Muskelstellen auch nach Jahren noch heilbar sind. Mit Handgriffen oder mit Nadeln können die erkrankten Muskelstellen so beeinflusst werden, dass die Blutzirkulation in den Triggerpunkten wieder hergestellt wird und dass der Schmerz dabei verschwindet.

Funktionelles Training (wie TRX – Sling-Training)

FunktionellesTraining ist eine alltagsrelevante und sportartübergreifende Trainingsform. Sie beinhaltet komplexe Bewegungsabläufe, die mehrere Gelenke und Muskelgruppen (in sog. Faszienketten) gleichzeitig beanspruchen. Es hat ihren Einzug in unterschiedlichste Handlungsfelder gehalten.

„Bewegungen, die nur einen einzigen Muskel isoliert beanspruchen, sind als unfunktionell zu bezeichnen. Funktionelle Bewegungsformen integrieren immer mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig.“ (Gambetta und Gray 2002: Michael Boyle: Functional Training. S. 11).

Betrachtet man die Bewegungen des Menschen im (Sport-)Alltag, so fällt auf, dass so gut wie keine Bewegung auf nur ein Gelenk beschränkt ist. Somit wäre es vor dem Hintergrund des funktionellen Trainings unzweckmäßig nur eine bestimmte Muskelgruppe gezielt anzusprechen, wenn doch eine ganze Muskelkette aus einer Vielzahl von Muskeln involviert ist.

Dieser Überlegung trägt auch der bekannte amerikanische Physiotherapeut Gary Gray Rechnung, der mit seiner Anschauung zu Muskelfunktionsweisen während des Bewegungsvollzugs, die Denkweise über funktionelles Training revolutionierte. Auch Verfechter des Core-Trainings, als wesentlicher Bestandteil des funktionellen Trainings, gehen davon aus, dass nur über eine stabile Rumpfmuskulatur effektiv Kraft auf die Extremitäten und damit die gesamte aktivierte Muskelkette übertragen werden kann.

 

Meine Therapiezeiten in Bad Vöslau:

Nach telefonischer Terminvereinbarung

Dienstag   08:00 - 14:00
Freitag   08:00 - 14:00

Ich bin als Wahltherapeutin tätig, zur Behandlung benötigen Sie eine ärztliche Verordnung.